Lob der Diskretion
Nach einem Blick auf die Ankündigung bei Rowohlt schickt Herr Martin Mosebach aus Frankfurt ein paar Zeilen der Anerkennung:
Lieber Herr Fleischhauer,
ich bewundere die vornehme Unauffäligkeit, ja die geradezu
selbstverleugnende Diskretion des Buchumschlages, dies zarte,
gebrochene Rot! Und freue mich auf das Buch!
Ihr
Martin Mosebach

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Gerade habe ich den Auszug aus der Einleitung Ihres Buches im SPIEGEL gelesen.
Das hat mir schon gereicht. Wer ersthaft meint, heute links zu sein, bedeute, zwar in einem Villenviertel zu leben, aber in der SPD zu sein, für Obama zu schwärmen, die Meinungsspalte der “Süddeutschen” zu lesen und das Feuilleton der FAZ, der war nie links, sondern schon immer bürgerlich und konservativ, genauso, wie Ihre Schulfreundin meinte.
Eine Frechheit, dass so jemand sich erdreistet, etwas über die Befindlichkeit der Linken zu schreiben!
Kommentar von Matthias Rude — 4. Mai 2009 @ 14:24
Sehr gerne habe ich die Kostprobe gelesen. Ich weiß noch, was mich zum Zweifeln und langsamen Ausstieg aus dem juste millieu gebracht hat: der Transrapid (man musste dagegen sein, aber ich merkte, dass ich den gut fand) und die feministischen Falschformulierungen, die sich immer mehr durchsetzten.
Kommentar von Bernhard Lassahn — 6. Mai 2009 @ 17:04