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	<title>Kommentare zu: Fackelkopf</title>
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	<description>Blog eines späten Konservativen</description>
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		<title>Von: Christoph Angerer</title>
		<link>http://unterlinken.de/2009/07/10/fackelkopf/comment-page-1/#comment-170</link>
		<dc:creator>Christoph Angerer</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 14:22:04 +0000</pubDate>
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		<description>Passt sehr zu diesem Thema:

http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Die-Dritte-Seite;art705,2849583</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Passt sehr zu diesem Thema:</p>
<p><a href="http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Die-Dritte-Seite;art705,2849583" rel="nofollow">http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Die-Dritte-Seite;art705,2849583</a></p>
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		<title>Von: Behr</title>
		<link>http://unterlinken.de/2009/07/10/fackelkopf/comment-page-1/#comment-166</link>
		<dc:creator>Behr</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 06:01:47 +0000</pubDate>
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		<description>die Grundlage für den linken Klassenkampf ist das späte 19. jahrhundert, kurz nach Karl Marx und August bebel... aber diese Realität hat sich grundlegend verändert, das Denken und die argumente haben überlebt und wirken sich realitätsverdrehend auf unsere Zeit aus.  Wie wäre es mir einer modernen Arbeiterbewegung? Pragmatisch realitätsnah und nicht so intolerant und apodiktisch?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>die Grundlage für den linken Klassenkampf ist das späte 19. jahrhundert, kurz nach Karl Marx und August bebel&#8230; aber diese Realität hat sich grundlegend verändert, das Denken und die argumente haben überlebt und wirken sich realitätsverdrehend auf unsere Zeit aus.  Wie wäre es mir einer modernen Arbeiterbewegung? Pragmatisch realitätsnah und nicht so intolerant und apodiktisch?</p>
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		<title>Von: Manfred Jacobi</title>
		<link>http://unterlinken.de/2009/07/10/fackelkopf/comment-page-1/#comment-162</link>
		<dc:creator>Manfred Jacobi</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 13:56:59 +0000</pubDate>
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		<description>Das Erstaunliche an vielen, ich möchte fast sagen: den meisten Linken ist, dass sie sich für die Belange von Leuten einsetzen, deren Welt sie gar nicht kennen, ja auch gar nicht kennenlernen wollen. Der Arbeiter und sein böses Schicksal exisitiert nur in ihrer Wunschvorstellung, die völlig praxisresistent ist. Als einer, der selbst aus einer Arbeiterfamilie stammt, habe ich mich immer üer die Ignoranz meiner größtenteils linken Bekannten hinsichtlich der Welt der Arbeiter gewundert. Nichts von alledem, was in linken Köpfen zum Thema &quot;Arbeiter&quot; herumgeistert, hat etwas mit der Wirklichkeit zu tun. Irgendwie scheint dieses Denken jedoch eine gewisse Tradition zu besitzen: Schon Karl Popper beschloss in seinen jungen Jahren, Arbeiter zu werden. Der Grund: Er war schlichtweg angewidert von der intellektuellen Arroganz seiner (ebenfalls aus dem Bürgertum stammenden) linken Zeitgenossen, die immer davon sprachen, SIE würden die Arbeiter in eine bessere Zukunft führen, ohne jedoch eine Ahnung von deren tatsächlichen Lebenswelten zu haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Erstaunliche an vielen, ich möchte fast sagen: den meisten Linken ist, dass sie sich für die Belange von Leuten einsetzen, deren Welt sie gar nicht kennen, ja auch gar nicht kennenlernen wollen. Der Arbeiter und sein böses Schicksal exisitiert nur in ihrer Wunschvorstellung, die völlig praxisresistent ist. Als einer, der selbst aus einer Arbeiterfamilie stammt, habe ich mich immer üer die Ignoranz meiner größtenteils linken Bekannten hinsichtlich der Welt der Arbeiter gewundert. Nichts von alledem, was in linken Köpfen zum Thema &#8220;Arbeiter&#8221; herumgeistert, hat etwas mit der Wirklichkeit zu tun. Irgendwie scheint dieses Denken jedoch eine gewisse Tradition zu besitzen: Schon Karl Popper beschloss in seinen jungen Jahren, Arbeiter zu werden. Der Grund: Er war schlichtweg angewidert von der intellektuellen Arroganz seiner (ebenfalls aus dem Bürgertum stammenden) linken Zeitgenossen, die immer davon sprachen, SIE würden die Arbeiter in eine bessere Zukunft führen, ohne jedoch eine Ahnung von deren tatsächlichen Lebenswelten zu haben.</p>
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		<title>Von: gisela</title>
		<link>http://unterlinken.de/2009/07/10/fackelkopf/comment-page-1/#comment-160</link>
		<dc:creator>gisela</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 05:08:51 +0000</pubDate>
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		<description>...erstaunlich wahr und echt sind Herrn Fleischhauers Analysen. Kenne eine Studentin, die ebenfalls links aufgewachsen ist... es stimmt jedes Detail exakt und man ist amüsiert über die Präzision der Klassenstudie:
Vater der Studentin und Mutter grüßt jedermann mit &quot;Genosse&quot; und ist von der SPD in die Linkspartei eingetreten, fordert bei jeder öffentlichen Gelegenheit die radikale Umverteilung (ist aggressiv-intoleranter Gewerkschaftsvertreter) ... Wenn man genauer hinschaut: Er hat wenig Geld, da er 1. wenig verdient aufgrund versäumter Ausbildung und 2. haufenweise Geld rausschmeisst und seine Langzeitstudentenkinder alimentiert, die weiche geisteswiss. Fächer studieren und keine so rechte Lust darauf haben, etwas zu schaffen, aber dennoch für sich selbst gerne Teilhabe einforderen an einem bürgerlichen Wohlstand. Die Umverteilung kommt also ausschließlich denen zugute, die sie einfordern. Sie durfte nie mit der frauenverachtenden Barbies spielen, amerikanische Produkte konsumieren oder Christin werden (Verweis auf das Mittelalter und die Hexenverfolgungen.. die ja eigentlich ein Phänomen der frühen Neuzeit waren).
Die Alimentierungen geraten an die Grenzen ihrer Belastbarkeit, da die materiallen Ansprüche und die fehlende Leistungsbereitschaft zu einer Mixtur verschmelzen, die das konto ebenfalls zusammenschmelzen lassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;erstaunlich wahr und echt sind Herrn Fleischhauers Analysen. Kenne eine Studentin, die ebenfalls links aufgewachsen ist&#8230; es stimmt jedes Detail exakt und man ist amüsiert über die Präzision der Klassenstudie:<br />
Vater der Studentin und Mutter grüßt jedermann mit &#8220;Genosse&#8221; und ist von der SPD in die Linkspartei eingetreten, fordert bei jeder öffentlichen Gelegenheit die radikale Umverteilung (ist aggressiv-intoleranter Gewerkschaftsvertreter) &#8230; Wenn man genauer hinschaut: Er hat wenig Geld, da er 1. wenig verdient aufgrund versäumter Ausbildung und 2. haufenweise Geld rausschmeisst und seine Langzeitstudentenkinder alimentiert, die weiche geisteswiss. Fächer studieren und keine so rechte Lust darauf haben, etwas zu schaffen, aber dennoch für sich selbst gerne Teilhabe einforderen an einem bürgerlichen Wohlstand. Die Umverteilung kommt also ausschließlich denen zugute, die sie einfordern. Sie durfte nie mit der frauenverachtenden Barbies spielen, amerikanische Produkte konsumieren oder Christin werden (Verweis auf das Mittelalter und die Hexenverfolgungen.. die ja eigentlich ein Phänomen der frühen Neuzeit waren).<br />
Die Alimentierungen geraten an die Grenzen ihrer Belastbarkeit, da die materiallen Ansprüche und die fehlende Leistungsbereitschaft zu einer Mixtur verschmelzen, die das konto ebenfalls zusammenschmelzen lassen.</p>
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