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	<title>Kommentare zu: Kritik, persönlich</title>
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	<description>Blog eines späten Konservativen</description>
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		<title>Von: Religionsgegner</title>
		<link>http://unterlinken.de/2009/09/13/kritik-personlich/comment-page-1/#comment-1718</link>
		<dc:creator>Religionsgegner</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 14:40:11 +0000</pubDate>
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		<description>Gegen linke Politik zu polemisieren ist wirklich überflüssig, denn sie ist die einzige Politik, die sich für den Menschen einsetzt  - der Rest ist Lobbyismus, siehe Möllemann und Westerwelle.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gegen linke Politik zu polemisieren ist wirklich überflüssig, denn sie ist die einzige Politik, die sich für den Menschen einsetzt  &#8211; der Rest ist Lobbyismus, siehe Möllemann und Westerwelle.</p>
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		<title>Von: Markus Graf zu Rosenfeld</title>
		<link>http://unterlinken.de/2009/09/13/kritik-personlich/comment-page-1/#comment-513</link>
		<dc:creator>Markus Graf zu Rosenfeld</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 15:41:27 +0000</pubDate>
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		<description>Ein Geheimnis wird gelüftet!

Herr Fleischhauer ist natürlich ganz und gar nicht aus Versehen konservativ geworden.
Vielmehr handelt es sich bei diesem Vorgang um ein bekanntes Phänomen und Prinzip, das 
wir unter dem Namen „Selbstnobilitierung“ kennen. 

Die Selbstnobilitierung aufgestiegener Schichten ist ein bekanntes Phänomen, das wir in allen Hochkulturen beobachten können: sobald Personen über die Quellen ihres Reichtums hinauswachsen, beginnt eine aufwändige Ästhetisierung ihres Lebens.

Sobald also ein zum schreibenden Journalisten aufgestiegener Fleischhauer sich nicht mehr erklären kann, warum er für eine Handvoll geschriebener Zeilen mehr verdient als eine Hebamme im Kreiskrankenhaus, beginnt das für das eigentliche Leben nutzlose Herausputzen mit Manschettenknöpfen, Anzug, Schlips und gestärktem Hemd (alle zusammen versteifen zwar die Körperhaltung vor der Kamera, - dies macht aber noch keine Haltung aus, wie wir sie verstehen).

Es handelt sich bei all dem Putz und Tand um Symbole, ja Werkzeuge des Aufstiegs und Mittel der zeremoniellen Selbstabgrenzung nach unten. Aus dem Korsett des konservativen Dresscodes wird dann im Rahmen der sichtbaren Selbstvergewisserung und im Zirkelverfahren eine der Ursachen des Wandels zum Konservativen. 

Der Zirkelbezug bedingt übrigens den schalen Beigeschmack und die hohle Fadheit des von J. F. bei sich selbst verorteten Humors: Was für ein Glück, „dass wir nie die beengte Atmosphäre einer Massenuniversität kennen gelernt haben“.  - Das war mal ein wirklich guter Witz!

Nun, nach getaner Arbeit, ein Gläschen Danziger Goldwasser mit echtem Blattgold – die Goldpreise steigen ja schließlich! Zum Wohl!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Geheimnis wird gelüftet!</p>
<p>Herr Fleischhauer ist natürlich ganz und gar nicht aus Versehen konservativ geworden.<br />
Vielmehr handelt es sich bei diesem Vorgang um ein bekanntes Phänomen und Prinzip, das<br />
wir unter dem Namen „Selbstnobilitierung“ kennen. </p>
<p>Die Selbstnobilitierung aufgestiegener Schichten ist ein bekanntes Phänomen, das wir in allen Hochkulturen beobachten können: sobald Personen über die Quellen ihres Reichtums hinauswachsen, beginnt eine aufwändige Ästhetisierung ihres Lebens.</p>
<p>Sobald also ein zum schreibenden Journalisten aufgestiegener Fleischhauer sich nicht mehr erklären kann, warum er für eine Handvoll geschriebener Zeilen mehr verdient als eine Hebamme im Kreiskrankenhaus, beginnt das für das eigentliche Leben nutzlose Herausputzen mit Manschettenknöpfen, Anzug, Schlips und gestärktem Hemd (alle zusammen versteifen zwar die Körperhaltung vor der Kamera, &#8211; dies macht aber noch keine Haltung aus, wie wir sie verstehen).</p>
<p>Es handelt sich bei all dem Putz und Tand um Symbole, ja Werkzeuge des Aufstiegs und Mittel der zeremoniellen Selbstabgrenzung nach unten. Aus dem Korsett des konservativen Dresscodes wird dann im Rahmen der sichtbaren Selbstvergewisserung und im Zirkelverfahren eine der Ursachen des Wandels zum Konservativen. </p>
<p>Der Zirkelbezug bedingt übrigens den schalen Beigeschmack und die hohle Fadheit des von J. F. bei sich selbst verorteten Humors: Was für ein Glück, „dass wir nie die beengte Atmosphäre einer Massenuniversität kennen gelernt haben“.  &#8211; Das war mal ein wirklich guter Witz!</p>
<p>Nun, nach getaner Arbeit, ein Gläschen Danziger Goldwasser mit echtem Blattgold – die Goldpreise steigen ja schließlich! Zum Wohl!</p>
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	<item>
		<title>Von: peter</title>
		<link>http://unterlinken.de/2009/09/13/kritik-personlich/comment-page-1/#comment-399</link>
		<dc:creator>peter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 17:32:09 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Ich kann nach den bisherigen Reaktionen nicht sagen, dass ich allzuviel Grund sehe, es in der nächsten Ausgabe stark zu überarbeiten&quot;.

Eben, weil sie Argumenten nicht zugänglich sind: Harry Rowohlt, Rocko Schamoni, Klaus Bittermann, Nick Hornby u.v.m. Und, was haben diese gemeinsam? Mindestens zwei Dinge: 1.) Jeder ist alleine 1000 x witziger und geistreicher als Sie. 2.) Alle sind links. Sie sind rechts, unwitzig und nicht lernfähig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ich kann nach den bisherigen Reaktionen nicht sagen, dass ich allzuviel Grund sehe, es in der nächsten Ausgabe stark zu überarbeiten&#8221;.</p>
<p>Eben, weil sie Argumenten nicht zugänglich sind: Harry Rowohlt, Rocko Schamoni, Klaus Bittermann, Nick Hornby u.v.m. Und, was haben diese gemeinsam? Mindestens zwei Dinge: 1.) Jeder ist alleine 1000 x witziger und geistreicher als Sie. 2.) Alle sind links. Sie sind rechts, unwitzig und nicht lernfähig.</p>
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	<item>
		<title>Von: Lampe</title>
		<link>http://unterlinken.de/2009/09/13/kritik-personlich/comment-page-1/#comment-395</link>
		<dc:creator>Lampe</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 10:22:16 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe aus den vielen Jahren des politischen Lebens gelernt, zuletzt aus dem Verhalten von Gerhard Schröder, Joschka Fischer, und natürlich auch einem Jan Fleischhauer, dass die Oberschicht so viel Geld hat, dass sie sich jeden Menschen so zurechtstutzen kann dass er ihr Helfer wird.

Ich würde deshalb Niemals mehr einem Linken die Stimme geben, der aus der armen Schicht kommt und nach oben will, denn der ist auf jeden Fall käuflicher als eine Person die schon immer reich war und heute die Schicht der Armen vertritt. Diese Person die schon immer reich war, ist auf jeden fall weniger käuflich als die Person die aus dem Milleu der Arbeiterschicht kommt. Die Armen selbst können ihre Interessen sowiso nicht selbst wahr nehmen. Sie werden noch nicht einmal wählen gehen um diejenigen zu wählen die ihre Interessen wirklich wahr nehmen.

Von der Art eines Jan Fleischhauers gibt es nicht nur viele. man könnte sagen, diejneigen die aufrecht bleiben, sind die Ausnahme. Ein Oskar Lafontaine z.B., der sich nicht korrumpieren ließ, genießt bei mir das höchste Ansehen.

Das ist die Erfahrung die ich sehe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe aus den vielen Jahren des politischen Lebens gelernt, zuletzt aus dem Verhalten von Gerhard Schröder, Joschka Fischer, und natürlich auch einem Jan Fleischhauer, dass die Oberschicht so viel Geld hat, dass sie sich jeden Menschen so zurechtstutzen kann dass er ihr Helfer wird.</p>
<p>Ich würde deshalb Niemals mehr einem Linken die Stimme geben, der aus der armen Schicht kommt und nach oben will, denn der ist auf jeden Fall käuflicher als eine Person die schon immer reich war und heute die Schicht der Armen vertritt. Diese Person die schon immer reich war, ist auf jeden fall weniger käuflich als die Person die aus dem Milleu der Arbeiterschicht kommt. Die Armen selbst können ihre Interessen sowiso nicht selbst wahr nehmen. Sie werden noch nicht einmal wählen gehen um diejenigen zu wählen die ihre Interessen wirklich wahr nehmen.</p>
<p>Von der Art eines Jan Fleischhauers gibt es nicht nur viele. man könnte sagen, diejneigen die aufrecht bleiben, sind die Ausnahme. Ein Oskar Lafontaine z.B., der sich nicht korrumpieren ließ, genießt bei mir das höchste Ansehen.</p>
<p>Das ist die Erfahrung die ich sehe.</p>
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		<title>Von: Karl</title>
		<link>http://unterlinken.de/2009/09/13/kritik-personlich/comment-page-1/#comment-293</link>
		<dc:creator>Karl</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 15:21:34 +0000</pubDate>
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		<description>Als ich die beiden Texte von Fleischhauer und Matussek las, kam die Frage wieder auf, worin unterscheiden sich denn nun eigentlich gemäßigte „Linke“ und „Rechte“, ersatzweise „Konservative“ usw. Irgendwie sehe ich Katzen um einen heißen Brei laufen – oder ist es doch nur Imponiergehabe, um an Lufthoheit zu gewinnen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich die beiden Texte von Fleischhauer und Matussek las, kam die Frage wieder auf, worin unterscheiden sich denn nun eigentlich gemäßigte „Linke“ und „Rechte“, ersatzweise „Konservative“ usw. Irgendwie sehe ich Katzen um einen heißen Brei laufen – oder ist es doch nur Imponiergehabe, um an Lufthoheit zu gewinnen?</p>
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		<title>Von: Berthold Theelen</title>
		<link>http://unterlinken.de/2009/09/13/kritik-personlich/comment-page-1/#comment-292</link>
		<dc:creator>Berthold Theelen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 12:33:09 +0000</pubDate>
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		<description>Damit wir alle wissen wovon hier die Rede ist: Eine besondere Perle des neukonservativen Fleischhauerhumors fand sich im letzten Satz seines juengsten Spiegelartikels:&quot;Grass gehoert einer Generation an, fuer die Treue noch ein Begriff der Ehre ist, damals wie heute.&quot; Ein bischen auf Stuermerniveau aber sonst extremly funny. Das wird die Generation aber amuesieren...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Damit wir alle wissen wovon hier die Rede ist: Eine besondere Perle des neukonservativen Fleischhauerhumors fand sich im letzten Satz seines juengsten Spiegelartikels:&#8221;Grass gehoert einer Generation an, fuer die Treue noch ein Begriff der Ehre ist, damals wie heute.&#8221; Ein bischen auf Stuermerniveau aber sonst extremly funny. Das wird die Generation aber amuesieren&#8230;</p>
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