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	<title>Kommentare zu: DDR</title>
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	<description>Blog eines späten Konservativen</description>
	<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 11:31:32 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Asselmade</title>
		<link>http://unterlinken.de/2009/12/01/ddr/comment-page-1/#comment-2027</link>
		<dc:creator>Asselmade</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 19:48:06 +0000</pubDate>
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		<description>Natürlich war die DDR eine Diktatur,daran gibt es keinen Zweifel, auch nicht in der LINKEN. 
Aber das Gequatsche vom Unrechtsstaat ist überflüssig und unprodkutiv. Was ist denn bitte ein Unrechtsstaat? Das lässt sich nicht definieren. Was sich definieren lässt, ist der Begriff Rechtsstaat und das war die DDR sicher nicht. Deswegen kann man doch aber nicht die Lebensläufe von 17 Millionen Menschen diskreditieren, die sich den Buckel wund geschufftet haben und trotz vollkommen verfehlter Wirtschaftspolitik, schwachen Handelspartnern im Osten und der schlechten Startpositiion nach den Demonatagen der UdssR trotzdem noch einen vernünftigen Lebensstandard ermöglicht haben.
Aufarbeitung der Geschichte darf sich nicht immer nur um Stasi und SED drehen. In der BRD gabs Berufsverbote, bis Anfang der 70er die Straftatbestännde Ehebruch und Homosexulaität. Oder die Fälle Flick, Ackermann, Esser und Zumwinckel. Das ist es mit dem Rechtssaat auch nicht weit her. Etwas mehr Sachlichkeit und etwas weniger Arrognaz des Sieger wäre in dieser Debatte schön.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich war die DDR eine Diktatur,daran gibt es keinen Zweifel, auch nicht in der LINKEN.<br />
Aber das Gequatsche vom Unrechtsstaat ist überflüssig und unprodkutiv. Was ist denn bitte ein Unrechtsstaat? Das lässt sich nicht definieren. Was sich definieren lässt, ist der Begriff Rechtsstaat und das war die DDR sicher nicht. Deswegen kann man doch aber nicht die Lebensläufe von 17 Millionen Menschen diskreditieren, die sich den Buckel wund geschufftet haben und trotz vollkommen verfehlter Wirtschaftspolitik, schwachen Handelspartnern im Osten und der schlechten Startpositiion nach den Demonatagen der UdssR trotzdem noch einen vernünftigen Lebensstandard ermöglicht haben.<br />
Aufarbeitung der Geschichte darf sich nicht immer nur um Stasi und SED drehen. In der BRD gabs Berufsverbote, bis Anfang der 70er die Straftatbestännde Ehebruch und Homosexulaität. Oder die Fälle Flick, Ackermann, Esser und Zumwinckel. Das ist es mit dem Rechtssaat auch nicht weit her. Etwas mehr Sachlichkeit und etwas weniger Arrognaz des Sieger wäre in dieser Debatte schön.</p>
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	<item>
		<title>Von: Andreas Dietrich</title>
		<link>http://unterlinken.de/2009/12/01/ddr/comment-page-1/#comment-976</link>
		<dc:creator>Andreas Dietrich</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 11:47:02 +0000</pubDate>
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		<description>Diktatur, punktum.

"Wehret die Anfängen" haben die Linken immerzu geschrien. Gegen das vergessen, und für die Aufarbeitung. Aber ihre eigenen Greueltaten wollen Sie verschweigen. Was war, die DDR, wenn keine Diktatur? Es ist zwar ausgelutscht, doch es bleibt die Wahrheit: politische Gefangene, Zensur, eine Scheinverfassung ohne freie/gleiche/geheime Wahlen. Sogar die KZs haben sie von den Nazis nach dem Krieg übernommen. Alles was im Innenverhältnis zu ihren braunen Kollegen nocht fehlt, ist der Rassismus und die Verfolgung von Menschen aufgrund ihrer Ethnie.

Einige Freunde, die aus der DDR stammen, berichteten mir aber, dass es das gefährlichste sein konnte, in Streit mit einem Ausländer zu geraten. Wenn besuch aus anderen roten Diktaturen rund um die Welt kam, sich in der Kneipe fürstlich mit Deutschem Bier besoff und es anschließend zu einer Schlägerei mit DDR-Bürgern kam, waren grundsätzlich die Deutschen schuld. Das war dann ein Angriff auf das sozialistische Brudervolk, wer angefangen hatte wurde naturgemäß gar nicht ermittelt. Wenn der betreffende DDR-Bürger nun eine sportliche Karriere oder ein Studium anstrebte, konnte ihn das schnell zum Fabrikarbeiter degradieren. Nunja, ist ja eigentlich auch egal bei Einheitslöhnen, nicht wahr?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Diktatur, punktum.</p>
<p>&#8220;Wehret die Anfängen&#8221; haben die Linken immerzu geschrien. Gegen das vergessen, und für die Aufarbeitung. Aber ihre eigenen Greueltaten wollen Sie verschweigen. Was war, die DDR, wenn keine Diktatur? Es ist zwar ausgelutscht, doch es bleibt die Wahrheit: politische Gefangene, Zensur, eine Scheinverfassung ohne freie/gleiche/geheime Wahlen. Sogar die KZs haben sie von den Nazis nach dem Krieg übernommen. Alles was im Innenverhältnis zu ihren braunen Kollegen nocht fehlt, ist der Rassismus und die Verfolgung von Menschen aufgrund ihrer Ethnie.</p>
<p>Einige Freunde, die aus der DDR stammen, berichteten mir aber, dass es das gefährlichste sein konnte, in Streit mit einem Ausländer zu geraten. Wenn besuch aus anderen roten Diktaturen rund um die Welt kam, sich in der Kneipe fürstlich mit Deutschem Bier besoff und es anschließend zu einer Schlägerei mit DDR-Bürgern kam, waren grundsätzlich die Deutschen schuld. Das war dann ein Angriff auf das sozialistische Brudervolk, wer angefangen hatte wurde naturgemäß gar nicht ermittelt. Wenn der betreffende DDR-Bürger nun eine sportliche Karriere oder ein Studium anstrebte, konnte ihn das schnell zum Fabrikarbeiter degradieren. Nunja, ist ja eigentlich auch egal bei Einheitslöhnen, nicht wahr?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Odo</title>
		<link>http://unterlinken.de/2009/12/01/ddr/comment-page-1/#comment-722</link>
		<dc:creator>Odo</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 18:42:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://unterlinken.de/?p=392#comment-722</guid>
		<description>Die BRD war ebensowenig ein westlich geprägter Rechtsstaat wie die DDR und ist es teilweise immer noch nicht. Die BRD hat mit der Nazivariante des §175 weiterhin Schwule massivst verfolgt und ihnen die Menschenrechte vorenthalten. Der postnationalsozialistische Staat im Westen hat nicht nur weiterhin Teile der Opfer des NS zu Opfern der angeblichen Demokratie gemacht, sondern auch die NS-Täter nicht verfolgt oder Ihnen die Kriegsverbrecher-Pension gestrichen...

Selbst heute sind die obersten Richter der Auffassung, das z.B. die "Sicherheitsverwahrung" gar keine Strafe sei und somit auch hier übliche Strafrechtsnormen, die überall anerkannt sind, nicht zu gelten haben (Rückwirkungsverbot, Verhältnismäßigkeit, Willkürverbot, Rechtsweg...). 

Dass die DDR kein moderner Rechtsstaat war ist so banal wie richtig. Nur scheint das gewohnheitsmäßige DDR-bashing dem niederen Ziel zu dienen die ehemaligen Verhältnisse in der BRD und auch die heutigen von jedwedem Schmutz zu befreien. Wer es also ernst meint mit der Rechtsstaatlichkeit sollte Kritik in alle Richtungen, die die Sache betreffen, üben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die BRD war ebensowenig ein westlich geprägter Rechtsstaat wie die DDR und ist es teilweise immer noch nicht. Die BRD hat mit der Nazivariante des §175 weiterhin Schwule massivst verfolgt und ihnen die Menschenrechte vorenthalten. Der postnationalsozialistische Staat im Westen hat nicht nur weiterhin Teile der Opfer des NS zu Opfern der angeblichen Demokratie gemacht, sondern auch die NS-Täter nicht verfolgt oder Ihnen die Kriegsverbrecher-Pension gestrichen&#8230;</p>
<p>Selbst heute sind die obersten Richter der Auffassung, das z.B. die &#8220;Sicherheitsverwahrung&#8221; gar keine Strafe sei und somit auch hier übliche Strafrechtsnormen, die überall anerkannt sind, nicht zu gelten haben (Rückwirkungsverbot, Verhältnismäßigkeit, Willkürverbot, Rechtsweg&#8230;). </p>
<p>Dass die DDR kein moderner Rechtsstaat war ist so banal wie richtig. Nur scheint das gewohnheitsmäßige DDR-bashing dem niederen Ziel zu dienen die ehemaligen Verhältnisse in der BRD und auch die heutigen von jedwedem Schmutz zu befreien. Wer es also ernst meint mit der Rechtsstaatlichkeit sollte Kritik in alle Richtungen, die die Sache betreffen, üben.</p>
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	<item>
		<title>Von: Rainer Lang</title>
		<link>http://unterlinken.de/2009/12/01/ddr/comment-page-1/#comment-602</link>
		<dc:creator>Rainer Lang</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 21:20:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://unterlinken.de/?p=392#comment-602</guid>
		<description>was ich vermisse ist eine lautstarke und scharfe Auseinandersetzung der noch verbliebenen unabhängigen Linkskräfte mit der in Die Linke umgetauften SED. Das war in meiner Jugend ganz anders, denn damals standen undogmatische Linke, Spontis und SB'ler den "bürgerlichen Kräften" in Sachen Totalitarismuskritik in nichts nach. Gibt es überhaupt noch unabhängige Linkskräfte in der BRD oder sind sie alle zu A.rschkriechern der Nomenklatura des Ostens geworden?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>was ich vermisse ist eine lautstarke und scharfe Auseinandersetzung der noch verbliebenen unabhängigen Linkskräfte mit der in Die Linke umgetauften SED. Das war in meiner Jugend ganz anders, denn damals standen undogmatische Linke, Spontis und SB&#8217;ler den &#8220;bürgerlichen Kräften&#8221; in Sachen Totalitarismuskritik in nichts nach. Gibt es überhaupt noch unabhängige Linkskräfte in der BRD oder sind sie alle zu A.rschkriechern der Nomenklatura des Ostens geworden?</p>
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	<item>
		<title>Von: Wolf-Dieter Perlitz</title>
		<link>http://unterlinken.de/2009/12/01/ddr/comment-page-1/#comment-598</link>
		<dc:creator>Wolf-Dieter Perlitz</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 12:10:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://unterlinken.de/?p=392#comment-598</guid>
		<description>Unfertige Demokratie? Pff!
Die DDR war ein Unrechtsstaat. Kein Zweifel.
Und Frau Leukefeld hat völlig Recht, wenn sie meint, dieser Terminus würde zur "Delegitimierung der DDR" beitragen. Die Regierung der DDR hat sich nämlich nie durch eine demokratische Wahl legitimieren lassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Unfertige Demokratie? Pff!<br />
Die DDR war ein Unrechtsstaat. Kein Zweifel.<br />
Und Frau Leukefeld hat völlig Recht, wenn sie meint, dieser Terminus würde zur &#8220;Delegitimierung der DDR&#8221; beitragen. Die Regierung der DDR hat sich nämlich nie durch eine demokratische Wahl legitimieren lassen.</p>
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