Vorurteile

Alle Wege führen nach Auschwitz

Großes Entsetzen in den Parteien über die Zustimmung zu Thilo Sarrazin. Es ist schwer zu sagen, wie viele Deutsche mit ihm in der Sache wirklich übereinstimmen, der Tenor der Mails, Anrufe und Briefe, die im Adenauer-Haus und im Willy-Brandt-Haus eingehen, ist allerdings eindeutig: viel Verständnis für die Positionen des Buchautoren (oder was die Leute nach Lektüre der Zeitungen für seine Positionen halten), mehr aber noch Empörung über den Umgang mit ihm.

Auch im Kanzleramt räumen sie inzwischen ein, dass die Sache gründlich aus dem Ruder gelaufen ist. Angela Merkel ist für ihre geduldiges Zuwarten bekannt, wenn es allerdings um PC-Verstöße geht, kann es ihr nicht schnell genug gehen, sich der vermuteten Mitte der Gesellschaft zu empfehlen; das war schon in der Pius-Bruder-Debatte so, als sie meinte, den Papst ermahnen zu müssen. Christian Wulff hat sich mit seinen eilfertigen Distanzierungen jetzt sogar ein Verfahren an den Hals geholt, wenn es schlecht für ihn läuft. Im Sarrazin-Lager wird überlegt, den Präsidenten wegen Befangenheit zu verklagen,  sollte er der außerordentlichen Kündigung Sarrazins durch die Bundesbank statt geben.  Den Grund dazu hat er mit seiner kaum verklausulierten Empfehlung an die Bank, sich von ihrem Vorstandsmitglied zu trennen, selber geliefert.

Der Argwohn gegenüber dem einfachen Volk, das immer irgendwie in Gefahr steht, den falschen Leuten hinterherzulaufen, ist eigentlich eine Angewohnheit der Linken. Die Konservativen haben sich ihrer Volksnähe nie geschämt, aber auch das lässt sich ändern, wie man sieht. Man muss sich nur flüchtig die Kommentarspalten ansehen, um einen Eindruck von der Vorurteilsstruktur in den Meinungsquartieren zu bekommen. Die Begeisterung für den „Volkshelden“ Sarrazin beweist hier, was man immer schon über die breiten Masse dachte: Dass sie dumm, bequem und latent rassistisch ist (weshalb sie ja auch der Anleitung und Aufsicht durch die linksliberalen Meinungselite bedarf).

So erklärt die „Süddeutsche Zeitung“ alle, die in der einen oder anderen Weise mit Sarrazin sympathisieren, kurzerhand zu Leuten, die „eine tiefsitzende Angst vor der Moderne“ haben, eine ausgeprägte Furcht vor dem „gesellschaftlichen Wandel, dem Verlust der Identität“. Der „Tagesspiegel“ braucht in seinem Leitkommentar vom Wochenende nur einen Absatz, um zu dem Letztbegründungsargument vorzustoßen, das immer dann fällt, wenn die intellektuelle Schicht mit ihrem Latein am Ende ist: dem Holocaust. Auch im Jahre 2010 sei Deutschland kein Normalfall, heißt es dort dunkel, „und wir sollten nicht so tun, als könnten wir uns zum Normalfall erklären. Die Welt würde es uns nicht abnehmen, nicht weil sie uns einen Schuldkomplex einreden will, sondern weil es nach Auschwitz keine Normalität geben wird“.

Kann man nicht endlich mal Strafparagraphen gegen die Indienstnahme des Holocaust aus Argumentationsnot wegen geistiger Minderbemitteltheit einführen? Das wäre doch ein schöner Erfolg der Sarrazin-Sturms, mit dem der Debattenkultur in Deutschland  eindeutig gedient wäre.

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29 Kommentare

  1. Wie recht der Herr Fleischhauer mal wieder hat! Die Indienstnahme des Holocaust aus Argumentationsnot oder kognitiver Unterversorgung ist unter den Linken epidemisch. Ein Zitat aus dem Interview mit Klaus Bade zur Debatte um Herrn Sarrazins Thesen aus Spiegel-Online mag dies illustrieren: “Im Grunde ist das eine nicht hochkonservative, sondern flach nationalistisch-elitäre Semantik, die in der deutschen Geschichte schon einmal zu fürchterlichen Konsequenzen geführt hat.”
    Da haben wir es mal wieder…….

    Brainteaser2010

    Comment by UniDissens — 7. September 2010 @ 08:58

  2. der anti-nazi-keule-paragraphen ist weit überfällig.

    ich verdamme hitler und seine schergen jeden tag dafür, dass er meine bewegungsfreiheit einschränkt (ich kann meinen arm nicht mehr in jedem beliebinge winkel halten kann), dass ich nicht mehr alle worte der deutschen sprache benutzen kann wie es mir gefällt (autobahn geht zum beispiel gar nicht… rasse, jude oder gen ist aber auch sehr verpönt…), und dass die mehrheit der linksradikalen gutmenschenfraktion sich dauernd darauf beruft – und so selbstgerecht ist, dass eine diskussion unmöglich ist.

    Comment by daniel — 7. September 2010 @ 13:41

  3. Zitat: “So erklärt die ‘Süddeutsche Zeitung’ alle, die in der einen oder anderen Weise mit Sarrazin sympathisieren, kurzerhand zu Leuten, die ‘eine tiefsitzende Angst vor der Moderne’ haben, eine ausgeprägte Furcht vor dem ‘gesellschaftlichen Wandel, dem Verlust der Identität’“.

    Das klingt nicht gerade nach viel Verständnis für diese “Zurückgebliebenen”. Wie anders ist es doch bei den Leuten, die tiefsitzende Ängste vor der Kernkraft, dem Klimawandel, vor Neonazis, Ausländerfeindlichkeit, dem Neoliberalismus und Tierversuchen haben. Diese Ängste muss man ernst nehmen, man muss den Leuten Gelegenheit geben, ihre Ängste zu artikulieren, und sei es, indem sie in ihrer Verzweiflung Pflastersteine auf Polizisten werfen. Das zeigt doch nur, wie groß die Wut ist und wie wichtig es ist, etwas an den beklagenswerten Zuständen zu ändern.

    Politische Parteien, die sich dieser armen Schäfchen annehmen, werden auch nie “linkspopulistisch” genannt, sondern ihnen wird bescheinigt, dass sie “neue soziale Bewegungen” in ihre Reihen aufnehmen. Sie wollen auch nie die Ängste und Vorurteile ihrer emotionaliserten und verängstigten Schäfchen für politische Zwecke ausnutzen. Das tun immer nur die pöhsen Rechtspopulisten.

    Man merkt: Propaganda können die Linken wirklich gut.

    Comment by albino — 7. September 2010 @ 14:48

  4. Wie oft habe ich Heimweh nach Deutschland und dann lese ich diesen Kommentar im Tagesspiegel und bin auf einmal wieder ganz froh, da, wo ich bin. Die Einführung des Straftatbestandes ist eine gute Idee.

    Ich zweifle nicht daran, dass Deutsche eine besondere moralische Verantwortung haben (wozu es im Übrigen auch gehört, dass man nicht immer an vorderster Front sein muss, wenn es darum geht, den Israelis zu sagen, was sie zu tun und zu lassen haben), wer aber behauptet für mich (Jahrgang 1967) oder meine Kinder (alle geboren im 21. Jahrhundert) dürfte es “keine Normalität” geben, der hat ein Rad ab.

    Dieses Beharren auf die eigene und immerwährende historische Schuld ist auch ein wesentlicher Grund für Integrationsprobleme. Ich arbeitete einmal mit einem Kollegen zusammen, einen Gastarbeitersohn aus Südeuropa. Er war in Deutschland geboren und aufgewachsen, vom Wesen so deutsch wie nur irgendeiner. Er weigerte sich aber seinen südeuropäischen Pass aufzugeben und Deutscher zu werden, weil er sich nicht die “Schuld ans Bein” binden wollte. In der Tat ist es so, dass, wenn man die Linken über die Deutschen reden hört, doch kein vernünftiger Mensch Deutscher werden will. Da bleibe ich doch lieber Türke und muss mich nicht von den Claudia Roths dieser Welt im selbstgerechtesten Ton belehren lassen. In anderen Ländern, in denen die “Autochthonen” ein besseres Bild von sich haben, ist die Integration auch einfacher. Ausländerkinder in der Schweiz oder England wollen gerne Schweizer und Engländer sein.

    Schließlich ist der Tagesspiegel, der hier offensichtlich das deutsche “Mörder-Gen” propagiert, auch die Zeitung gewesen, die als erstes auf das “Juden-Gen” verwies. Der Artikel, den dann wohl auch Sarrazin gesehen hat, hängt an.

    http://www.tagesspiegel.de/wissen/abrahams-kinder/1860976.html

    Comment by Georg Misdroy — 7. September 2010 @ 14:52

  5. Tja,diesmal hat es nicht geklappt,mit der Nazikeule.
    Und die PC-Schurnallje bekommt das große Flattern.
    Herrlich!

    Comment by linkstraumatisiert — 7. September 2010 @ 16:43

  6. Hat F. seine Rolex zu Hause gelassen und begibt sich durch mehrmaliges Wiederholen des Wortes “Volk” in Volksnähe, damit die Anstrengungen des Argumentierens umsegelt werden können?

    Ich stelle mit Feridun Zaimoglu fest:

    Die Ideologie der Konservativen und ihrer jungen Helfershelfer bezieht sich nur vorgeblich auf den kleinen Mann auf der Straße. Unanständig nenne ich Volksnähe, wenn sie Instinkte und Affekte anspricht.
    Ganz plötzlich schmeißt sich der junge Konservative dem Mob an den Hals. – Gemeint sind diejenigen, die Sarazzin´s “dummes Zeug” (A. Merkel,Physikerin) glauben, obwohl er unlängst vom Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland (VBIO e. V.) widerlegt wurde:

    …”Wissenschaftlich formuliert: die Varianz innerhalb der Gruppe übersteigt die Unterschiede zwischen Gruppen bei weitem. Selbst wenn es zu lokalen Veränderungen der Häufigkeit von Genvarianten kommen sollte (wie z.B. durch Inzucht in Alpentälern), würden diese Verteilungsunterschiede im Falle von Rückkreuzungen schnell wieder ausgeglichen (dafür reicht bereits ein 1%-iger Genfluss). Es ist daher davon auszugehen, dass jede Volksgruppe grundsätzlich das gleiche genetische Potential für Intelligenzleistungen hat.”… und

    …”Fazit: Herr Sarrazin hat die grundlegenden genetischen Zusammenhänge falsch verstanden – seine Aussagen beruhen auf einem Halbwissen, das nicht dem Stand der Evolutionsforschung entspricht.”

    (der gesamte Text steht hier:http://idw-online.de/pages/de/news384817)

    “Volksheld Sarrazin”, – auch da strömen dem jungen Konservativen (“Ich bin das Volk?”) die Begrifflichkeiten durch die Finger wie weiland dem widerlichen Volkshelden Haider die Millionen.

    Der junge Konservative nennt seine Fremdenskepsis Volksnähe, dabei ist es nur die Nähe zum rechten Volk. Sein Elend besteht darin, dass er sich aus Ratlosigkeit und fehlender Gedankenfülle als Schutzstaffel dem dumpfen Volkswillen anbiedern will, den die besondere historische Verantwortung der Deutschen stört und die deswegen in einem Atemzug gleich mit als erledigt abgehakt werden soll…

    Wir wissen jedoch aus heutiger Perspektive, dass gelegentliches Erinnern allein nicht ausreicht, dass die Vernichtung der Juden im Dritten Reich ohne einen Jahrzehnte langen und Jahrhunderte alten vorbereitenden antisemitischen Diskurs (!) nicht geschehen hätte können. Ausgehend von dem Imperativ der Geschichte, rassistische Diskurse zu dekonstruieren, b e v o r es zu spät ist, muss ein rassistischer Diskurs, der gesellschaftlich äußerst dominant zu werden droht, als solcher entlarvt werden. Dies auch, indem – bisweilen erschreckende – Parallelen zwischen kulurellem Rassimus und antisemitischem Diskurs aufgezeigt und analysiert werden.

    ________

    Heute abend: ein Rotling von der Mosel?

    Comment by Markus Graf Rosenfeld — 7. September 2010 @ 17:47

  7. Graf Rosen, ihre Beiträge sind, wie auch ihre Weinempfehlungen, dumm und langweilig.

    Comment by riccardo borghese — 7. September 2010 @ 19:36

  8. @albino: guter punkt! diese schieflage bei der beurteilung von ängsten, die in der bevölkerung entstehen, ist mir so noch gar nicht bewußt gewesen. wobei angst vor kernkraft und biotechnologie ja auch eine tiefsitzende angst vor der moderne genannt werden kann:-)
    Sarrazin taugt ja wirklich nur äußerst bedingt zum volkshelden/ populisten. Er formuliert fahrig und artikuliert umständlich, griffige slogans scheinen seine sache nicht zu sein. Er ist ja eher so der typ “preussischer erbsenzähler”.

    Comment by Roland Wolff — 8. September 2010 @ 02:27

  9. Lieber Rosenfeld,

    An der Bemerkung von der VBIO merkt man nur, dass diese Sarrazins Buch nicht gelesen haben. Vermutlich beeinflusst durch das linke Meinungskartell, geht das VBIO von einer rein genetischen Argumentationslinie von Sarrazin aus. Das ist aber überhaupt nicht der Fall!

    Sarrazin berücksichtigen hingegen die Kombination von Intelligenz, Wirtschaft, Religion und Demographie. Wie Ihm von den Begabungsforscher Heiner Rindermann und Detlef Rost in [1] bescheinigt wird: “Sarrazins Thesen sind, was die psychologischen Aspekte betrifft, im Großen und Ganzen mit dem Kenntnisstand der modernen psychologischen Forschung vereinbar.”.

    Er hat sehr wohl die Zusammenhänge verstanden: “Obwohl fachfremd, scheint Sarrazin das, was er in psychologischen Fachbüchern gelesen hat, im Wesentlichen verstanden zu haben.” Sogar mehr, ihm wird sogar ordentliche Arbeit attestiert: “Sarrazin argumentiert, zumindest was das Psychologische angeht, für einen Laien bemerkenswert differenziert; Korrelation wird von Kausalität unterschieden, andere Ansichten werden zitiert und argumentativ bewertet.”

    Fazit: “Sarrazins Thesen sind, was die psychologischen Aspekte betrifft, im Großen und Ganzen mit dem Kenntnisstand der modernen psychologischen Forschung vereinbar. Hier und da ließe sich sicher eine abweichende Gewichtung vornehmen. Massive Fehlinterpretationen haben wir aber nicht gefunden. Sarrazin macht auch Vorschläge zur Förderung von Kindern aus bildungsfernen Elternhäusern. Seine diesbezüglichen Anregungen sind vernünftig und unterscheiden sich wenig von denen, die in der aktuellen bildungspolitischen Diskussion auch von anderen geäußert werden (z. B. mehr Krippen; mehr und bessere Kindergärten; intensivierte Sprachförderung; Ganztagsschulen).”

    Sie sehen, mein lieber Graf, manchmal ist es nützlich, ein Buch auch gelesen zu haben, bevor man dazu Kommentare abgibt.

    [1] http://goo.gl/ZTjG

    Comment by Michel Andre — 8. September 2010 @ 02:31

  10. @ Graf R.: “Hat F. seine Rolex zu Hause gelassen…?”
    Irrelevant, auf altbekannte linke Neidreflexe muss man nicht weiter eingehen.

    Ansonsten: Wegen der “besonderen historischen Verantwortung der Deutschen” müssen wir also “rassistische Diskurse … dekonstruieren, b e v o r es zu spät ist, muss ein rassistischer Diskurs, der gesellschaftlich äußerst dominant zu werden droht, als solcher entlarvt werden”.
    Schön und gut. Aber erstens ist Sarrazin nicht rassistisch. Das ist nur ein hilfloser Vorwurf, den bestimmte Leute aufbringen, um nur ja keine unangenehmen Diskussionen über ihre liebgewonnen Lebenslügen führen zu müssen. Panikartiger Abwehrreflex, angereichert mit altbekannter “Schämt euch gefälligst was”-Attitüde. Der Gegenseite Schuldgefühle aufzuhalsen, hat immer noch bestens funktioniert.

    Zweitens: Ihren Ausführungen zufolge ist es also besser, die Multikulti-Ideologie konsequent bis zum bitteren Ende durchzuziehen, jegliche Kritik an ihr im Keime zu ersticken und mit brutalen Maßnahmen zu bestrafen. Was meinen Sie, was dann irgendwann passiert? Dann brechen sich der jahrzehntelang aufgestaute Frust und die Wut ohne Sinn und Verstand Bahn und fegen alles hinweg, was (auch von konservativer Seite) noch an Mäßigung und Vernunft da ist. Am Ende stünden dann womöglich wirklich totalitäre Zustände, die an 1933ff. erinnern.

    Da wäre es ohne Zweifel besser, wenn es eine offene Diskussion wahrhaft ohne Tabus gäbe, in der auch Linke ihre Sicht der Dinge einbringen und mäßigend auf den einen oder anderen Scharfmacher einwirken könnten. Ich denke, unsere Demokratie ist gefestigt genug, eine solche Diskussion auszuhalten.

    Vernünftige Argumente von links habe ich in der ganzen Sarrazin-Diskussion aber noch nicht vernommen. Statt dessen nur Auschwitz- und Rassismus-Geschrei, ferner offene Aggressivität beim Versuch, die unliebsame Diskussion abzwürgen. Denkbar schlechte Voraussetzungen, in einer solchen fairen Debatte bestehen zu können. Vielleicht ist das Geschrei auch gerade deswegen so schrill? Das verhindert immerhin jegliche vernünftige Debatte und damit das absehbare Debakel der Linken.

    Comment by albino — 8. September 2010 @ 15:33

  11. @albino:

    Menschen mit Albinismus bekommen leichter Sonnenbrand und deshalb auch leichter Hautkrebs. Außerdem sind ihre Sehschärfe und ihr räumliches Sehen eingeschränkt: Sie müssen also die Argumente der Wissenschaft übersehen haben, die ich in meinem Beitrag geliefert habe. Wissenschaftliche Argumente gegen die von Sarrazin vertretene Ansicht einer genbedingten Durchschnittsverdummung der Deutschen. Das hat mit links oder Lebenslüge nichts zu tun.
    Die Argumente interessiert Sie scheinbar nicht, obwohl Sie Offenheit und Tabulosigkeit fordern.

    Sie bramarbasieren lieber über die Form der geführten Debatte, weil Ihnen inhaltlich nichts Neues einfällt. Sie möchten die Debatte MIT den falschen Argumenten des Rassehygieniekers Sarazzin weiterführen.

    Nehmen Sie einfach die Argumente offen und ohne Tabu
    zur Kenntnis! Die Dekonstruktion von Rassismus, gleich welcher Art oder Herkunft er ist, bleibt das Entscheidende. Wenn Sie allerdings ihren eigenen Standpunkt nicht mehr präzise verorten können, und stattdessen von Geschrei oder offener Aggressivität reden, verraten Sei eigentlich nur, dass Sie selbst die genannten Argumente lieber nicht hören oder diskutieren möchten, sondern mit den Gähnthemen Neidreflex, Geschrei und Aggressivität killen wollen.

    Was den Neidreflex betrifft, vermute ich, dass Sie das alte schlesiche Adelsgeschlecht derer von Rosenfeld und seine Vermögenslage gar nicht kennen, das gefällt mir, denn über Geld spricht man nicht.

    Ich erhebe nun ich ein Glas Champagner auf Sie! (Taittinger, Prestige Brut Rosé, 49,95 €) – Den Besuch der Kellerei kann ich ebenfalls empfehlen!

    Comment by Markus Graf Rosenfeld — 9. September 2010 @ 14:20

  12. Treffender Kommentar, Herr Fleischauer, Sie veröffentlichen hier so selten, wie wäre es wenn Sie Ihre Artikel mal öfter zur Achse des Guten verlinkten.

    @Graf Rosenfeld – “killen” Sie Ihr “Neidreflex, Geschrei und Aggressivität” mit ganz vielen Gläsern Ihrer kostbaren Getränke, aber unterlassen Sie doch bitte weiteres “dekonstruieren” einer vernünftigen Debatte. Besonders lustig sind Sie auch nicht, eben typisch deutsch B-) Wie wäre es wenn Sie sich mit Ihrem Schwerpunkt-Thema, dem Dekonstruieren, auf das Feld des öffentlich akzeptierten Positiv-Rassismus begeben, da wäre sicherlich für viel mehr “Anti-Rassismus-Hygiene” zu sorgen, wo Menschen wie Sie Vorurteile doch so besonders aufregen werden.

    …was die ständigen Nazi-Assoziationen in deutschen Diskussionen betrifft, ich denke dass Empörungs-Automaten wie z.b. Frau Knobloch auch bei der Müllverbrennung der Gelben Seiten 2008 an die Bücherverbrennung ’33 erinnert würden, und in dem Zusammmenhang hat der Artikel im SpOn bezüglich der 50 Koranverbrenner in Florida mit dem Titel “Zündler mit deutscher Vergangenheit” für mich den (F)ogel abgeschossen.

    (Entschuldigen Sie bitte den Zynismus, Frau Knobloch)

    Comment by Kalle Pent — 9. September 2010 @ 16:40

  13. Ooch, Graf, jetzt enttäuschst du mich aber. Genau das, was du mir zur Last legst – Argumente nicht hören wollen oder mit altbekannten “Gähnthemen” killen, inhaltlich nichts Neues bringen, der Gegenseite pauschal falsche Argumente vorwerfen -, wendest du selber munter ohne Skrupel an. Das wirkt wenig überzeugend, und da hilft auch der teure Schampus nichts. Wobei mich der Inhalt deines Weinkellers und das, was du dir hinter die Binder kippst, ohnehin nicht die Bohne interessiert – und auch das hat nichts mit Neid zu tun.

    Comment by albino — 10. September 2010 @ 10:58

  14. WArum hat man hier und den anderen Diskussionsrunden nicht berücksichtigt, dass es 200)/10 bereits eine Sarrazin-Kampagne gab? Dort hat man ebenfalls dei Worte “Rassismus”, “Menschenverächter” etc. verwendet, obwohl damals noch nicht von Genen, Vererbung und dergleichen die Rede war?
    Mir scheint, dass es subalterne Gründe sind, die jetzt den linken und konservativen Mob hechelen lassen.
    1. Man will sich für die damalige Schlappe rächen.
    2. sieht man die Kommentare genauer an und die Kommentatoren, so wird klar, dass man Sarrazins Ausflug in die Humangenetik (inzwischen haben ihm Wissenschaftler bestätigt, dass er zumindest ihre ausführungen weitgehend verstanden hat) dafür nutzt, um den Ausdruck “Rassismus” auf seine biologische Variante einzuschränken.
    Hatte nicht vor kurzem mancher der jetzt Schäumenden sich dem Vorwurf ausgesetzt gesehen, seine Israelkritik überschreite die Grenzen zum Antisemitismus, also Rassismus.
    Nun kann man auch die große Toleranz gegenüber dem iranischen “Führer” und seinen willigen Helfern wohl damit begründen, dass dieser immerhin nicht von einem “Juden-Gen” gesprochen, sondern nur die Vernichtung des Krebsgeschwürs Israel gefordert habe.
    Mit dem Mann lässt sich doch reden und einem Helfer von ihm von ARD und ZDF ein herzlicher Empfang bereiten.

    Comment by Giovanni Pietro — 10. September 2010 @ 13:30

  15. Lieber Herr Rosenfeld,

    der Link zum Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland ist sehr interessant und ich gehe davon aus, dass die dort dargestellten Punkte richtig sind. Allerdings muss man antworten: Der VBiO hat grundlegende Zusammenhänge in Sarrazins Buch nicht verstanden.
    In Bezug auf Sarrazins Äußerung zum “Juden-Gen” hat Sarrazin nicht behauptet, dieses mache die Juden intelligenter. Vielmehr hat er sich auf kürzlich unter anderem im Tagesspiegel publizierte Erkenntnisse der Genforschung bezogen, nach der genetisch eine enge Verwandtschaft der heutigen Juden nachweisbar ist. Von einer daraus resultierenden phänotypischen Ausprägung war niemals die Rede.
    Ebensowenig stellt Sarrazin in seinem Buch die Behauptung auf, Menschen, die aus muslimischen Ländern nach Deutschland immigrierten, seien genetisch bedingt dümmer. Zwar merkt er auch an, dass diese These – wegen der im Nahen Osten üblichen Praxis, dass verwandte Heiraten, was unter anderem zu einem überdurchschnittlich hohen Anteil an Erbkrankheiten fürht – nicht unbedingt von der Hand zu weisen sei (“Deutschland schafft sich ab”, S. 369 f.), allerdings stellt er unmissverständlich fest: “Niemand würde behaupten wollen, dass die muslimischen Migranten eine negative Auslese aus ihren Herkunftsländern darstellten (…)” (S. 292). Sarrazin ist der Auffassung, dass die Integrationsprobleme muslimischer Migranten auf ihre Kultur zurückzuführen sind (vgl. nur S. 292, S. 295) sowie auf die falschen Anreize des deutschen Sozialsystems, die eine Annahme von grundlegenden Elementen der deutschen Kultur nicht notwendig mache (vgl. S. 323, 325) und legt dar, dass diese kulturellen Barrieren überwunden werden können und Integration gelingen kann, wenn man das Sozialsystem entsprechend umbaut, dass es dafür die notwendigen Anreize bietet (S. 326 ff.).

    Die genetische Argumentation von Sarrazin geht in eine ganz andere Richtung. Sie ist bezogen auf die deutsche (autochthone) Unterschicht. Dort ist er der Ansicht, dass die deutsche Unterschicht in der Tat eine negative Auslese darstellt, da bei der einigermaßen vorhandenen Chancengleichheit sich am unteren Rand der Gesellschaft eine negative Auslese sammle (S. 82 f.) und das intellektuelle Potential der deutschen Unterschicht – auch aufgrund der Erblichkeit von Intelligenz – weitgehend erschöpft sei (ebend.), was aber nicht bedeute, dass Auf- und Abstiege nunmehr nicht mehr notwendig sein. Vielmehr plädiert er für ein noch chancengleicheres Bildungssystem, um auch Bildungsfernen möglichst viel Bildung – denn auch bei 50 bis 80 % Intelligenzerblichkeit sind 50 bis 20 % der Intelligenz von der Umwelt beeinflussbar – und damit möglichst viele Teilhabemöglichkeiten zur Verfügung zu stellen (S. 230 ff.)

    Ich hoffe, dass war ein Beitrag zum inhaltlichen Diskurs, so wie Sie ihn sich vorstellen.

    Herzlichen Gruß
    das Wildschwein

    Comment by Wildschwein — 11. September 2010 @ 19:20

  16. Warum hört man zum Thema Sarrazin so wenig von Jan Fleischhauer ?

    Comment by Lars — 12. September 2010 @ 21:09

  17. Ich flog gestern aus Zürich zurück und konnte mir dort die politisch sehr unkorrekte Weltwoche kaufen. Darin ein brillanter Aufsatz von Henryk M. Broder “Kante setzen”. Leider kann ich nicht alles zitieren, aber diese Passage doch:

    “Deutschland in diesen Tagen – das ist ein Käfig voller Narren, die jede Debatte über Sarrazin mit dem Satz anfangen, dass es sich eigentlich nicht lohnt, über ihn zu diskutieren. Das sind gekränkte Autisten und Narzissten, die ihr Hobby, das Gutmenschentum, zum Beruf gemacht haben. Das sind Wirklichkeitsverweigerer, die mit der allergrößten Gewissheit das Klima in fünfzig Jahren vorhersagen, aber ausrasten, wenn einer die Vorhersage wagt, dass es in fünfzig Jahren mehr Moscheen als Kirchen in Deutschland geben könnte. Und es sind vor allem späte Widerstandskämpfer, die irgendetwas nachzuholen versuchen, das ihre Vorfahren versäumt haben.”

    Comment by Georg Misdroy — 12. September 2010 @ 22:42

  18. Den vollständigen Kommentar kann man auch in Herrn Broders Blog lesen:
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/print/0017867

    Comment by Fabio — 13. September 2010 @ 08:31

  19. @Graf R.:
    Ihr Hinweis auf die Aussage des VBIO ist immerhin als sachliches Argument zu werten. Damit sind Sie eine rühmliche Ausnahme. Der einzige, der bisher in der Öffetlichkeit sachlich argumentiert ist Sarrazin. Der Rest ist ritualisierte Empörung.
    Dass mit einem Zitat vom VBIO auch schon der ganze Sarrazin widerlegt ist, ist aber auch eine sehr bequeme Sichtweise. Soweit ich weiss, behauptet Sarrazin gar nicht, dass irgendeine Volksgruppe minder intelligent ist. Selbst wenn er in vielen Punkten falsch liegen sollte, besteht ja offensichtlich Bedarf an einer Diskussion. Ich denke schon, dass es wichtig ist darüber zu reden, ob eine Einwanderung in die Sozialsysteme sinnvoll ist. Das ist nur ein Punkt.
    Es ist schon auffällig, dass die Linke mit aller
    Macht versucht die Diskussion mit jahrzehntelang geübten Empörungsritualen zu unterbinden.

    Comment by Axel — 15. September 2010 @ 17:12

  20. Die Opfer können sich gegen ihre ideologische Ausbeutung durch die intellektuelle Linkselite nicht mehr wehren – von daher ist das doch die beste PR-Masche, die es gibt.

    Dass es den Gutis keinen Millimeter um die Anteilnahme mit dem Schicksal der Ermordeten oder gar um Lehren aus der Geschichte geht, beweist doch alleine schon die Tatsache, dass sie an vorderster Front sind, wenn es darum geht, auf der Terroristenflottille das Frauendeck in Beschlag zu nehmen oder Israel das Recht abzusprechen, sich gegen den Terrorismus zu wehren.

    Guter Beitrag zur linken Gehirnwäsche übrigens hier:

    http://bluthilde.wordpress.com/2010/09/16/so-kriegen-wir-euch-klein/

    Comment by Will Tanner — 16. September 2010 @ 13:11

  21. Unglaublich, mit welcher Dreistigkeit hier Argumente ignoriert werden, die eindeutig die biologistischen Thesen Sarrazins als Unfug entlarven, denn immerhin sind die Biologen, die Sarrazins Halbwissen anprangern und sagen, er habe grundlegende Funktionen der Genetik nicht verstanden, unter anderem genau die Biologen, auf die sich Sarrazin in seinem Buch beruft. Aber was man nicht sehen will, sieht man halt nicht.

    Comment by Dietz — 17. September 2010 @ 13:05

  22. Am 15.09. flog ich zurück aus Zürich (mein Goldvermögen, das seit 1968 bei der Privatbank Rothschild liegt, musste sondiert werden).

    Ich war wieder erstaunt, wie schön Zürich doch ist: der Uetli-Berg, der Zürich-See, die Immat. Unterwegs ein lustiges Treiben: Schweizer, Amerikaner, Türken, Beduinen, Berber, Kalbsbratwürste, eine funktionierende Trambahn, eine aufgeschlossene, weltoffen Stadt. Offiziell leben in der Stadt rund 383.565 Personen (Stand: drittes Quartal 2009).
    30,0 % der in Zürich gemeldeten Einwohner, das sind 110.960 Personen, besitzen keinen Schweizer Pass. Unter den Ausländern haben Personen aus Deutschland den grössten Anteil (17,4 %, 21.846), gefolgt von Staatsangehörigen Italiens und Serbiens.

    Ich traf den brillanten Udo Jürgens, doch den glanzlosen Pornoverfasser Henryk M. Broder traf ich nicht. Warum? Weil Henryk ein schlimmer Schmierenonkel ist:”Da wichst zusammen, was zusammen gehört!” Neuss geht anders: “Ich bin kein Beispiel, sondern ein Vorspiel.”

    Meinen traurigen Hunger stillte ich mit einem Häppchen Kaviär aus dem Kaviarshöp auf dem Flughafen (behind check in area) und dazu ein Château Mouton-Rothschild. Wieso gibt es eine Privatbank Rothschild und ein Weingut Rothschild, aber keine Senioren-residenz Rotschild? Warum sind in den Wörtern Sarazzin und Muezzin zwei z?

    Misdroy, machen Sie über Broder keine Witze, lachen Sie lieber gleich.

    Und jetzt:

    Rum Zacapa Guatemala Zacapa Centenario Solera 23 anos. Wunderbar süß, nach dem Solera-Verfahren hergestellt. Dabei werden Rums aus unterschiedlichen Jahrgängen die in verschiedenen übereinander gestapelten Fässern reiften, mit einander vermengt. Daraus entsteht ein harmonischer und eleganter Rum, der herrlich pur genossen werden kann, aber auch als Basis für Premium-Cocktails dient. Sein Duft verwöhnt mit leichten und süßlichen Noten die Nase. Neben einem Anflug von Kaffee sind insbesondere Karamelltöne zu vernehmen. Am Gaumen gibt er sich sanft und weich. Die Süße wird dabei durch eine harmonische Komposition aus Früchten und Bananen ergänzt. Im geschmeidigen Finish klingt die schmackhafte Süße langsam ab.
    Geruch: leicht und süß, Kaffee und Karamell
    Geschmack: sanft und weich, harmonisch, süßlich, Früchte und Bananen
    Abgang: lang anhaltend und geschmeidig, schmackhafte Süße

    Comment by Markus Graf Rosenfeld — 17. September 2010 @ 17:44

  23. Hm, tja, lieber Graf, offensichtlich bist du ein Fall von Trollerei. Einen dermaßen von Unbildung zeugenden Schwachsinn würde nicht mal ein echter Graf von sich geben.

    Comment by Wildschwein — 18. September 2010 @ 20:35

  24. Passend zum Thema habe ich dies in Israel fotografiert:

    http://freiesicht.wordpress.com/2010/09/23/fundstuck-israelis-zu-den-angeblich-antisemitischen-thesen-sarrazins/

    Grüße

    Comment by Hartung1848 — 26. September 2010 @ 13:35

  25. Wildschweine sind Allesfresser und sehr anpassungsfähig, in Mitteleuropa nehmen sie vor allem durch den verstärkten Anbau von Mais derzeit stark zu und wandern verstärkt in besiedelte Bereiche ein. Das Wildschwein ist die Stammform des Hausschweines.

    Comment by Markus Graf Rosenfeld — 28. September 2010 @ 09:52

  26. Beeindruckendes Zitat des zweiten Absatzes der Einleitung von http://de.wikipedia.org/wiki/Wildschwein .

    Erwähnenswert ist noch, dass die autochthonen deutschen Wildschweine ihrer überzüchteten Massentierhaltungsverwandtschaft gegenüber eine strenge Zuchtpolitik verfolgen. Ein echtes, hart arbeitendes Wildschwein, wie ich es bin, wird sich niemals mit einem staatlicherseits alimentierten Hausschwein einlassen. Das Hausschwein ist, durch jahrhundertelange Entfremdung von seiner Natur und durch die bewusste Schaffung falscher Anreize von Seiten der Züchter (Unmengen von schnell verfügbarem Futter, Bewegungsmangel) genetisch degeneriert, während wir Wildschweine uns durch den täglichen Kampf ums Überleben einen überlegenen Genpool beibehalten haben. Sobald wir passende Knarren erfunden haben (wird nicht mehr lange dauern) brechen auch für den adligen Jagdherren auf dem Hochsitz schwere Zeiten an.

    Comment by Wildschwein — 29. September 2010 @ 00:32

  27. also herr graf rosenfeld ich muss schon sehr bitten: wollen sie denn die ganze neukonservative bewegung verunglimpfen,sie troll ,sie! klar, konservative reisen in der welt herum und trinken champagner ,haben aber ansonsten keinen blassen schimmer von der realität,oder wie soll ich sie verstehen.also ihr pseudo intellektueles geschwurbel, puuh, vielleicht sollten sie mal den champagner ein bisschen reduzieren und ein gutes buch lesen , z.bsp. den koran. da wird ihnen dann geholfen!

    Comment by mailman — 30. September 2010 @ 18:54

  28. Bei mir hat die Sympathie mit Herrn Sarrazin einen primären Grund: Ich fand das “Draufhauen” vor der Erscheinund völlig daneben und lasse mich als Bürger nicht gerne entmündigen. Der zweite Grund ist der, dass wir in Deutschland unsere “wir waren mal Nazis” Reflexe endlich mal abschalten müssen und über JEDES Thema rational entscheiden sollten auf der Basis von Fakten.

    Comment by Jens — 2. Oktober 2010 @ 11:26

  29. @mailman

    Lieber, junger Freund!

    Was den Champagner betrifft, vertraue ich auf die erfahrungen meiner Großmutter (übrigens eine entfernte Verwandte der russischen Zarenfamilie), die jeden Tag mit einem Gläschen Veuve Cliqout begann! Dabei zitierte sie Wilhelm Busch: „Wie lieb und luftig perlt die Blase/ Der Witwe Klicko in dem Glase!“. Warum tat sie das? Champagnerliebhaber behaupten es seit Jahren, jetzt hat ein britisch-französisches Forscherteam endlich auch die wissenschaftliche Bestätigung geliefert: Der Schaumwein ist gut für den Kreislauf (Vgl. hier:
    http://www.news.de/gesundheit/855036721/champagner-staerkt-das-herz/1/).

    Von welcher “neukonservative(n) Bewegung” sprechen Sie? Ich kenne diese Bewegung nicht. Warum soll ich darüber hinaus den Koran jetzt noch einmal lesen, ich verstehe den Zusammenhang in Ihren Ausführungen nicht.

    Nach meinem Eindruck gerät bei Ihnen einiges durcheinander, was ich auf Ihre Jugendlichkeit zurückführe. Vielleicht rinken Sie einfach mal einen Schluck Sekt, wenn Sie sich Champagner nicht leisten können, denn bereits zwei Gläschen Sekt pro Tag bringen nicht nur den Kreislauf in Schwung. Das prickelnde Getränk verbessert die Gefäßfunktion und ist eine Wohltat fürs Herz!

    Empfehlung: Fürst Metternich, – das dürfte Ihre Preisklasse sein.

    Comment by Markus Graf zu Rosenfeld — 25. März 2011 @ 13:52

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