Unter Linken – der Film 2

17 Kommentare

  1. Hallo Herr Fleischhauer,

    ich habe den Beitrag “Unter Linken” im TV gesehen und habe teilweise Tränen gelacht. Nicht nur, weil es lustig war, sondern weil ich erleichtert bin, dass dies mal in dieser Form dargestellt wurde, denn ich bin quasi in mehreren Bereichen “Opfer” des linken Denkens. Als freiberuflicher Consultant, wollte man mich vor der Ausnutzung durch die bösen Arbeitgeber schützen, die mich ja bloooß nicht anstellen wollten und verstand garnicht, dass ich gerne selbstständig bin. Als Unternehmer nutzte ich meine Angstellten quasi schon aus, bevor ich selbst überhaupt Geld mit dem Unternehmen verdient habe. Als Jäger …, darüber brauch ich wohl garnichts zu schreiben.

    Ich nenne das ganze “Die angestrebte Diktatur des Guten”.

    Vielen vielen vielen Dank für diesen Beitrag!

    Comment by Jens — 2. Oktober 2010 @ 11:09

  2. Ströbele will keine Werbung für McD. machen.Ist auch besser,der würde alle Kunden vergraulen.Typisch jedoch ist,der Mann hat keine Ahnung aber pflegt seine Vorurteile.Typisch links!

    Comment by Pommes — 2. Oktober 2010 @ 18:10

  3. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. F. hat youtube entdeckt für seine geiusteswissenschaftlich induzierten Ambitionen, da sind andere schon weiter:

    http://www.mwr.org.uk/mcdaemlich.htm

    Comment by Markus Graf Rosenfeld — 3. Oktober 2010 @ 20:53

  4. Weietre Informationen hier:

    http://www.mcspotlight.org/campaigns/translations/trans_germany.html

    Comment by Markus Graf Rosenfeld — 3. Oktober 2010 @ 21:02

  5. Und:

    Der Widerstand gegen das Hackfleisch Imperium wächst. Überall finden sich Menschen mit dem gemeinsamen Wunsch, nicht in der Ketchup Kultur zu ersticken. McDonald`s sieht sich verstärkt der Kritik von Gewerkschaften, Verbraucherorganisationen, Umweltschützern und Dritter Welt Gruppen ausgesetzt. Die Arbeitsbedienungen der Mitarbeiter hierzulande sind nicht die besten. Die “Einwegpackungen als zentrale Säule des Restaurantsystems” produzieren Müllberge. Es werden zusammenhänge zwischen der Abholzung der Regenwälder in Lateinamerika und der Hamburgerproduktion hergestellt…..Schließlich ind Fast Food Mahlzeiten zwar mit kalorien gesaden, zeichnen sich jedoch durch einen Mangel an Ballaststoffen aus. Die Ernährungsphysiologen machen sich über die sich verbreitenden Eßgewohnheiten Sorgen. jahrelang wurde mit dem Oberclown der Nation, Thomas Gottschalk, neuerdings auch mit Heino, ernsthafte Kritik mit flotten Sprüchen überspielt. In der Werbeabteilung von McDonald`s Deutschland wird wehleidig geklagt, daß man doch nicht für alle Probleme dieser Welt herhalten könne. McDonald`s Österreuch begegnete als erstes von vieln Ländern die vom Fast Food Riesen erobert wurde der Kritik der Umweltschützer. McDonald`s führte in Österreich ein Recyclingsystem ein, das angeblich eine Verwertungsrate von 95% hat. Das Unternehmen kauft annähernd zu 100% bei österreichischen Lieferanten aud schaffte es auch, das zu beweisen. McDonald`s Österreich einigte sich mit den Gewerkschaften auf einen über dem Kollektivvertrag liegenden Mindestlohn von 12000$ und stellte die Einrichtung von Betriebsräten in Aussicht. in Zukunft soll es außerdem einen Lehrberuf “Systemgastronom” geben. Diese Adaptionen des Systems an heimische Erfordernisse sind jedoch nicht selbstverständlich, denn Sicher McDonald`s hat sich immer mit dem Superlativ gebrüstet: Es wird keinen Ort auf dieser Welt geben, wo wir kein McDonald`s hinstellen. Der Koch der Welt hat sich so selbst zu einem Symbol erhoben.

    vgl. hier:
    http://www.referate10.com/referate/Philosophie/2/McDonalds—eine-Essenskultur-reon.php

    DARUM IST DER FILM IM ANSATZ SCHLECHT!

    Comment by Markus Graf Rosenfeld — 3. Oktober 2010 @ 21:04

  6. Das Ganze ist wie die Talkshows: da macht sich einer stark für MCDoof, der selbst nicht dort arbeitet. In den TiVi-Talkshows reden dieejnigen über Hartz IV, die selbst keinen Anzug unter 1000 € kaufen würden.

    Verkehrte Welt. Eiskalter Wodka. Mir fällt der alte Tolstoj ein: ” Solange es Schlachthöfe gibt, solange wird es Kriege geben.” – Nachdenkenswert…

    Comment by Markus Graf Rosenfeld — 3. Oktober 2010 @ 21:15

  7. Falsch, Graf, der macht sich gar nicht stark für “McDoof” (übrigens ein völlig unwitziger, reflexartig benutzter Ausdruck, der den salonlinken Widerspruch in sich trägt), sondern für die unternehmerische Freiheit. Konservative wie Herr Fleischhauer haben ja auch nix gegen die von Ströbele&Co. so sorgsam behüteten Dönerbuden.

    Comment by Norbert Dahm — 5. Oktober 2010 @ 17:45

  8. Das soll er auch gerne tun, aber McDoof bleibt trotzdem McDoof:

    “Daß alles ähnlich schmeckt, hat einige Gründe. Die Verbraucherzentrale Hamburg urteilt über die McDonald’s-Produkte: »Der Geschmack entsteht vielfach durch künstliche Aromastoffe. Damit die Getränke möglichst lange haltbar sind, werden sie mit Konservierungsstoffen versehen.« Ein Milchshake enthält 22 Prozent Zucker, das entspricht etwa 16 Würfeln oder 40 bis 45 Gramm. Alles wird »aufgepeppt«, um genießbar zu wirken. Edmund Brandt, ein Kenner der US-Fleischindustrie, berichtet, daß bei der Herstellung der Fleisch-»Patties« nicht einfach mageres Schulter- oder Nackenfleisch verwendet werden könne. Dann würde der Hamburger auseinanderfallen. Das Fleisch wird deshalb einer speziellen Behandlung durch »Salz und Flüssigproteine« unterzogen. »Ist das Fleisch zu frisch«, so Brandt, »dann ist es für die Patty-Produktion zu wäßrig.« Ist es zu alt, dann verliert es an Farbe: »Die nehmen dann Eiswürfel, werfen die in den Fleischwolf, und dadurch wird das Fleisch wieder rötlicher.« Und obwohl es äußerlich recht mager wirkt, ist im fertigen Hamburger-Fleisch noch 25 Prozent Fett drin. Von der breiten Palette der »Fastfood«-Tricks erfahren McDonalds-Kunden in der aufwendigen Werbung kein Wort. Die industrielle »Als-Ob-«Mahlzeit ist ungeheuer geschickt verpackt – eine Art Bild-Zeitung zum Essen. So wie Bild-Leser oft auch ohne Hintergrundinformationen instinktiv wissen, daß sie betrogen werden sollen, gibt es auch bei McDonald’s Gäste, die nach einer Probemahlzeit angewidert das Lokal verlassen. Beim putzen finde ich (Ali) eine beschriebene Serviette: »McDonald’s – kotz dich frei!« steht drauf, und: »Zum erstenmal ist das schlechter, was reinkam, als das, was rauskommt!« »Fastfood« ist Mangelernährung, die schwere gesundheitliche Schädigungen nach sich ziehen kann: Ernährungswissenschaftler in den USA haben nachgewiesen, daß bei Kindern, die häufig in Schnellrestaurants essen, erhöhte Aggressivität, Schlaflosigkeit und Angstträume festzustellen sind. Der Grund: Das süße »Fastfood« baut »Thiamin«-Vorräte im Körper ab, die Folge ist Vitamin-B1-Mangel, der das Nervensystem angreift.”

    siehe hier:http://www.antispe.de/txt/frass.html

    Comment by Markus Graf Rosenfeld — 7. Oktober 2010 @ 15:48

  9. @graf: du scheinst nicht zu erkennen, dass es nicht wirklich explizit um das McDonalds Restaurant geht, oder? Es geht darum, dass ohne treffende Argumente einfach pauschal gesagt wird: Dieser oder jener Konzern/Firma/Produkt ist schlecht und ein jeweils anderes angeblich nicht.

    Außerdem: findest du es nicht lächerlich deine Argumentation über die schlechte Produktqualität von McDonalds auf einen Artikel von 1985 zu beziehen? Ich meine das ist jetzt immerhin 25 Jahre her. Meinst du nicht, dass sich etwas verändert haben könnte?

    @Fleischhauer: Ich persönlich fand den Film spitze und werde mir höchstwahrscheinlich auch das Buch kaufen. Danke dafür.

    Comment by general_brainy — 14. Oktober 2010 @ 23:41

  10. @Markus Graf Rosenfeld: Sie mögen ja recht haben mit ihrem McDonalds-Hass oder auch nicht. Offensichtlich ist jedenfalls, dass sie die Pointe des Beitrags mit Herrn Ströbele überhaupt nicht begreifen. Es geht um die linke Zwangsbeglückung, die Tatsache, dass Herr Ströbele den Menschen vorschreiben will, wo sie was essen, statt den freien Markt und den freien Willen der Bürger zu respektieren. Herr Ströbele mag Pommes-Buden, also darf ich nicht zu McDonald’s gehen! Das ist die typische Anmaßung und Gesinnungsdiktatur der Linken und Grünen.

    Das Lustige und im Beitrag leider gar nicht Angesprochene ist, dass die Pommes-Bude sicherlich gar nicht die Kapazität hat, die Berufsschüler zu sättigen. Das heißt Herr Ströbele verweigert dem Grundproblem, wie man die berufstätige oder lernende Bevölkerung satt bekommt die Lösung.

    Comment by Lichtecho — 17. Oktober 2010 @ 21:37

  11. Auch, wenn hier “möglicherweise” die eher politisch links orientierte Sichtweise vorgeführt werden sollte, so erkenne ich hier aber auch einen Ansatz, bzw. auch eine Erklärung dafür, warum so viele in unserem Land politikverdrossen sind.

    Mal ehrlich: Herr Ströbele weiß in diesem Film doch (mal wieder) gar nicht, wovon er überhaupt spricht. Auf jeden Fall gelingt es ihm nicht, sich gerade besonders kompetent darzustellen. Und das ist doch sicherlich nicht ein Problem, was sich einzig auf die Grünen fokussiert.

    Comment by Jogi — 19. Oktober 2010 @ 12:11

  12. Ich habe den Beitrag im Tv gesehen und habe mich köstlich amüsiert. Mit diesem Thema hat Herr Fleischhauer einen Volltreffer gelandet. Es ist immer wieder erstaunlich, dass manche Menschen nur Toleranz für Dinge zeigen, die sie selbst als “gut” bewerten. Wie viel Kraft Leute in diese Missionierungs-Arbeit stecken, zeigt sich sehr schön am Beispiel des “Grafen” in den vorhergehenden Kommentaren.

    Dank seiner detaillierten Informationen werde ich demnächst McDonald’s meiden und nur noch zu BurgerKing gehen.

    Zusammengefasst war der Beitrag eine gelungene Werbeaktion von Herrn Fleischhauer für sein Buch, das ich mir demnächst bestellen werde.

    Comment by Kool — 25. Oktober 2010 @ 18:48

  13. Jetzt haben wir´s auch noch amtlich:

    “Ein dickleibiger McDonald’s-Mitarbeiter in Brasilien hat von einem Gericht umgerechnet rund 12.500 Euro Schadenersatz zugesprochen bekommen, weil er während seiner zwölfjährigen Dienstzeit 30 Kilogramm zugenommen hat.”

    mehr:http://www.news.de/gesellschaft/855079390/mcdonald-s-zahlt-fuer-uebergewicht/1/

    Comment by Markus Graf Rosenfeld — 29. Oktober 2010 @ 16:24

  14. Ich weiß nicht, wo da die Pointe sein soll:

    http://www.ngg-bremen.de/aktuelle_meldungen/strafanzeige_von_mcdonalds_gegen_gewerkschaftssekretaer/

    Comment by Markus Graf Rosenfeld — 1. November 2010 @ 14:05

  15. Aus meiner Perspektive sind es allein die Selbstdisziplin und Pflichterfüllung des Adels,
    die mich die Zeitgenossen vor schlechter Ernährung und mangelnder demokratischer Tranparenz warnen lassen.

    Es wäre also die Anmaßung des Adels, der lieber Qualtität verzehrt als industriell erzeugtes Fleisch, von Gesinnungsdiktatur leider gar keine Spur!

    Comment by Markus Graf Rosenfeld — 1. November 2010 @ 14:15

  16. Es ist etwas still geworden im Blog des Don Juan F.

    Haben ihm die Abschaltung des Zugangs zu den Informationen über Subventionszahlungen an die “Landwirtschaft” und die Informationen von Wikileaks, auf deren Basis sich die Bürger endlich einmal eine echte eigene Meinung bilden konnten, d. h. also ohne die weichspülende und lohnabhängige Einhilfe neunmalkluger Journalisten, etwa die Sprache verschlagen?

    Comment by Markus Graf Rosenfeld — 10. Dezember 2010 @ 10:45

  17. Dafür gibt es jetzt den “Schwarzen Kanal” auf SPON.

    Comment by Fabio — 17. Januar 2011 @ 11:32

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