Amazon

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Dschungelkrieg

Dafür, dass wir angeblich in einem postideolgischen Zeitalter leben, läuft die Debatte über das Buch unter den Lesern ziemlich munter, um nicht zu sagen erstaunlich leidenschaftlich. Bei Amazon hat sie jetzt sogar Einzug in die Leserbriefkommentare gehalten – heftige Diskussion über die Frage, ob irgend jemand eine negative Kritik gelöscht hat, beziehungsweise der Autor der Kritik zum Rückzug gezwungen wurde.

Linkspartei

Filed under: Linkspartei — Schlagwörter: , , , — JF @ 22:25

Wahres Gesicht

Bei dem aufmerksamen Berliner Bloggerkollegen Ingo Way findet sich folgender Eintrag, den man als Kommentar zum Linksparteifunktionär Bodo Ramelow lesen kann, der sich Hoffnungen macht, im August in Thüringen Ministerpräsident zu werden – aber auch als Beitrag zur Debattenkultur.

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“Da hat der nette Schwiegersohn Wulff mal sein wahres Gesicht gezeigt.” Wer am Vorabend des 9. November dergleichen sage, sei  “instinkt- und geschmacklos”. Einen Rücktritt Wulffs würde zwar auch er begrüßen, so Ramelow. Damit sei es aber nicht getan. Das eigentliche Problem sei, dass CDU und CSU “ihre eigene braune Vergangenheit” nicht aufgearbeitet hätten, aber stets mit dem Finger auf andere deuteten.

Der Fraktionsvize der Linken, Bodo Ramelow, am 8. November 2008, nachdem der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff in einer Talkshow zur Debatte um Managergehälter gesagt hatte: “Ich finde, wenn jemand 40 Millionen Steuern zahlt als Person und Zehntausende Jobs sichert, dann muss sich gegen den hier nicht eine Pogromstimmung entwickeln.”

Ramelow sagte dem “Tagesspiegel am Sonntag”: „Das geht schon in Richtung Pogromstimmung gegen die Repräsentanten der Linkspartei.” Kalkuliert werde in Kauf genommen, „dass es irgendwann Übergriffe gibt”.

Der Wahlkampfchef der PDS, Bodo Ramelow, am 16.7.2005, nachdem Politiker der SPD Oskar Lafontaine als “Haßprediger” bezeichnet hatten (und zwar aus den hier aufgeführten Gründen).