Wissenschaft

Filed under: Allgemein,Intelligenz,Lebenswelten,Linke — Schlagwörter: , , , , — JF @ 23:38

Neues aus der Intelligenzforschung

Endlich mal wieder Selbstbestätigung für alle, der linken Sache nahestehenden Menschen: Konservative haben einen geringeren IQ. Erst hat es die “Süddeutsche” vermeldet, dann “Spiegel Online”: Der Psychologe Satoshi Kanazawa von der London School of Economics hat eine Befragung unter amerikanischen Jugendlichen ausgewertet und dabei herausgefunden, dass diejenigen, die sich selber als “sehr liberal” einstuften, einen Intelligenzquotienten von 103 aufwiesen, die Gruppe derer, die sich selber als “sehr konservativ” einschätzte, aber nur einen von 97. Kein gewaltiger, aber immerhin ein deutlich messbarer Unterschied. Fazit also: Linke sind intelligenter als Rechte.

Bevor sich nun alle wahnsinnig freuen und über die Erkenntnisse des Briten ganz aus dem Häuschen geraten, hier ein paar weitere Ergebnisse aus der Forschungsarbeit Kanazawas: Männer sind intelligenter als Frauen, große Menschen sind intelligenter als kleine, hübsche intelligenter als hässliche. Angeblich bringt es auch Vorteile, seiner Frau treu zu bleiben. Dann vielleicht doch lieber groß, gutaussehend und rechts, als klein, vermuckelt und links. Zumal Konservative auch noch glücklicher sind, wie nun wiederum Christian Bjornskov von der Aarhus School of Business herausgefunden zu haben glaubt. Abenteuer Wissenschaft.

Eheleben

Filed under: Lebensstil — Schlagwörter: , , , — JF @ 00:25

Zahnseide = 2 Jahre +

Verwirrende Studien aus Amerika: Verheiratete Männer leben fünf Jahre länger als unverheiratete, was den gesundheitlichen Wert der Ehe belegt und  in der Transplantationsmedizin dazu führt, dass ledige Männer  von den Ärzten bei der Vergabe von Spenderorganen regelmäßig benachteiligt werden. Anderseits verlängert es das männliche Leben, wenn die Lebenspartnerin jünger ist, wie jetzt Forscher des Max-Planck-Instituts für demographische Forschung nachweisen konnten, was sich mit der erstgenannten Studie nur unter der Bedingung verträgt, dass es vor allem darauf ankommt, verheiratet zu bleiben, nicht unbedingt aber mit der selben Frau. Noch eigenartiger: Bei Frauen hat die Ehe keinerlei Effekt auf die Lebenserwartung; sind sie mit einem jüngeren Mann liiert, sterben sie im Schnitt sogar früher als ihre Geschlechtsgenossinnen, die mit einem etwa gleich alten oder älteren Mann zusammen sind.  Man wäre auf eine Erklärung gespannt. Vielleicht verursacht der Altersunterschied bei Männer und Frauen ein unterschiedliches Maß an Stress, der sich aber, und das ist wiederum die gute Nachricht, kompensieren lässt: Wer regelmäßig Zahnseide benutzt, gewinnt zwei Jahre Lebenszeit, ganz unabhängig vom Geschlecht, regelmäßiges Scrabble oder Sudoku mit anderen bringt ebenfalls fünf Jahre, auch der sonntägliche Kirchgang zahlt sich aus (+ 1,7 Jahre). Es ist also nichts verloren, Hauptsache man bleibt nicht ungebunden und allein.