Neues aus der Intelligenzforschung
Endlich mal wieder Selbstbestätigung für alle, der linken Sache nahestehenden Menschen: Konservative haben einen geringeren IQ. Erst hat es die “Süddeutsche” vermeldet, dann “Spiegel Online”: Der Psychologe Satoshi Kanazawa von der London School of Economics hat eine Befragung unter amerikanischen Jugendlichen ausgewertet und dabei herausgefunden, dass diejenigen, die sich selber als “sehr liberal” einstuften, einen Intelligenzquotienten von 103 aufwiesen, die Gruppe derer, die sich selber als “sehr konservativ” einschätzte, aber nur einen von 97. Kein gewaltiger, aber immerhin ein deutlich messbarer Unterschied. Fazit also: Linke sind intelligenter als Rechte.
Bevor sich nun alle wahnsinnig freuen und über die Erkenntnisse des Briten ganz aus dem Häuschen geraten, hier ein paar weitere Ergebnisse aus der Forschungsarbeit Kanazawas: Männer sind intelligenter als Frauen, große Menschen sind intelligenter als kleine, hübsche intelligenter als hässliche. Angeblich bringt es auch Vorteile, seiner Frau treu zu bleiben. Dann vielleicht doch lieber groß, gutaussehend und rechts, als klein, vermuckelt und links. Zumal Konservative auch noch glücklicher sind, wie nun wiederum Christian Bjornskov von der Aarhus School of Business herausgefunden zu haben glaubt. Abenteuer Wissenschaft.
Geschlechtsneutrale Päderastinnen
Zu den Publikationen der Bundeszentrale für politische Bildung gehört die “Zeitschrift aus Politik und Zeitgeschehen”, die im Wochenrhythmus erscheint und “wissenschaftlich fundierte, allgemein verständliche Beiträge” bietet, ein “Forum kontroverser Diskussion”, wie es in der Selbstbeschreibung heißt (kennen die Verfasser solcher Ankündigungen eigentlich auch etwas anderes als Diskussionen, die nicht kontrovers verlaufen; wie wäre es zur Abwechslung mal mit einer “einvernehmlichen Debatte”, einem “harmonischen Disput”, was der Realität solcher Zeitschriften ja sogar sehr viel näher käme?)
Nach “Krise der Weltwirtschaft” und “Lebenswelten von Migrantinnen und Migranten” ist jetzt eine Ausgabe über Frauen und Politik geplant. Allen Autoren ging dieser Tage einen Autorenvertrag zu: “Die Bundeszentrale für Politische Bildung gehört zu den Behörden, die Gender Mainstreaming als Modellprojekt einführen”, heißt es am Ende des Schreibens, “wir möchten Sie daher bitten, Ihren Beitrag in einer geschlechtsneutralen Sprache abzufassen.” Man darf gespannt sein, wie das Experiment ausgeht. Es scheint so, als ob wir dem Tag nicht mehr fern sind, wo zumindest in den Schriften der Bundesbildungszentrale neben den Päderasten und den Totschläger getreu dem linguistischen Modellprojekt endlich die Päderastin und die Totschlägerin treten. Auch von “Holcaustleugnern und Holocaustleugnerinnen”, bzw. “den Rechtsradikalen und Rechtsradikalinnen” war bis dato in der Mainstream-Presse kaum die Rede, ein Misstand, dem jetzt sicher mit Bundesmitteln abgeholfen wird.